Dank der nahtlosen Linux-Integration von chromeOS, lassen sich auch Pakete mit grafischer Benutzeroberfläche installieren. Somit läuft auch LibreOffice unter chromeOS. Dieser Beitrag zeigt wie man LibreOffice auf einem ChromeBook installiert.
LibreOffice unter chromeOS
Als erstes benötigen wir den Paketmanager FlatPak. Dieser installiert Linux Anwendungen samt aller Dependencies. Dazu geben wir folgende Kommandos in das Linux Terminal ein:
|
1 2 3 |
sudo apt update sudo apt install flatpak sudo flatpak remote-add --if-not-exists flathub https://flathub.org/repo/flathub.flatpakrepo |
Nun trennt uns nur noch eine einzige Zeile von LibreOffice unter chromeOS:
|
1 |
sudo flatpak install flathub org.libreoffice.LibreOffice |
Danach stehen alle LibreOffice Anwendungen unter “Linux Apps” als Icons zur Verfügung.
LibreOffice: Deutsche Oberfläche unter chromeOS
Die folgenden Terminalbefehle liefern das Fundament für die deutsche Oberfläche in LibreOffice. Wir beenden zuerst LibreOffice und geben dann die folgenden Kommandos ein:
|
1 2 3 |
sudo apt install -y locales-all sudo localectl set-locale LANG=de_DE.UTF-8 LANGUAGE=”de_DE” sudo apt install -y task-german |
Nun starten wir LibreOffice und mache folgende Einstellungen unter Tools/Options/Language Settings:
Nach Neustart präsentiert sich LibreOffice in deutsch.
Die deutsche Oberfläche von LibreOffice funktioniert nicht?
In dem Fall sollten die folgenden Befehle Abhilfe schaffen:
|
1 2 |
sudo flatpak uninstall flathub org.libreoffice.LibreOffice.Locale sudo flatpak install flathub org.libreoffice.LibreOffice.Locale |
Danach
|
1 |
LC_ALL=de_DE.UTF-8 flatpak run org.libreoffice.LibreOffice |
chromeOS: LibreOffice updaten
Die Flatpak Installation von LibreOffice lässt sich unter chromeOS jederzeit auf einen neuen LibreOffice-Release mit dem folgenden Befehl updaten:
|
1 |
sudo flatpak update org.libreoffice.LibreOffice |
Oder im Zuge eines globalen Updates für alle Flatpak-Pakete:
|
1 |
sudo flatpak update |

